Ein kleines Tutorial zu Erstellung eines Datensatzes für den Textildruck
Langjährige Erfahrung im Umgang mit Kundendaten veranlassten mich ein kleines Tutorial zu verfassen, damit unser aller Leben in Bezug auf den
Textildruck etwas einfacher wird.
Grundsätzliches
Es ist sicher sinnvoll, gerade bei etwas knapperen Budget, eines der hervorragendsten Merkmale des Siebdruckes, die plakative Wirkung der strahlenden Farben
zu nutzen. Das bedeutet: mensch kann auch mit wenigen, auch mit nur einer Farbe, eine ausdrucksstarke Wirkung erzielen.
Es gibt dazu eine einfache
Formel: je besser der Entwurf ist, desto weniger Farben werden für die beabsichtigte Wirkung benötigt.
Ein wirkungsvolles Beispiel ist "Katze", schlicht, einfach, wirkungsvoll. P.S.: Katze ist in unserem Shop zu erwerben.
Pixelgrafik oder Vektorgrafik
Die Entscheidung, ob in einem pixelorientierten Programm, wie Photoshop, oder in einem vektorientieten Programm wie Illustrator oder auch in CorelDraw gearbeitet wird, hängt vom Ziel, dem Budget und der geplanten Stückzahl ab. Brauche ich auf dieses keine Rücksicht zu nehmen, oder möchte ich sowieso nur ein bis zu zehn T-Shirts produzieren, dann kann ich auch ein hübsches vierfarbiges Bild im Photoshop gestalten und dem Drucker geben. Solche Aufträge erledigen wir mit einem digitalen Textildrucker. Hier können wir Drucke ab ca. 25 Euro zzgl. MwSt. pro Exemplar zzgl. T-Shirt anbieten. Da die Arbeit pro Exemplar jedesmal die selbe ist, ändert sich auch bei höheren Auflagen nicht der Preis, wie zB. im Siebdruck.
Vierfarbsatz/Pixelgrafik
Soll ein Vierfarbsatz im Siebdruck gedruckt werden ergeben sich zwei Möglichkeiten, entweder werden sogenannte Siebdrucktransfers gedruckt,
die nach dem Druck auf die Shirts appliziert werden, oder es wird direkt auf das Shirt gedruckt. Bei beiden Verfahren werden mindestens fünf
Druckgänge gedruckt, da noch eine zusätzliche Farbe zur besseren Haftung, bzw. Abdeckung der Farbe der Textilie, benötigt wird.
Dieses Verfahren wird ab ca. 60 Exemplaren wirtschaftlich sinnvoll.
Vektorgrafik
Für ein-, zwei-, oder dreifarbig bedruckte Textilien ist es sinnvoll vektororientierte Programme, wie Adobe Illustrator, CorelDraw oder das freeware Programm Inkscape zu verwenden. Vektorgrafik ist prinzipiell endlos skalierbar, das Erstellen notwendiger Unter- oder Überfüllungen und Unterdruckdaten ist relativ einfach und dadurch preiswert. Wir bevorzugen für den Siebdruck eindeutig Vektordaten.
Verläufe
Verläufe sind im textilen Direktdruck zu Vermeiden, durch die physikalischen Gegenbenheiten des Textildrucks sind technische Verläufe nicht
durchgängig druckbar, es sei die Punktgröße wird extrem groß gewählt. Aber bevor Sie zu einem Verlauf greifen nehmen Sie sich einen Satz meines Ausbilders Robert Briesemeister zu Herzen: "Fällt dem Grafiker nichts
mehr ein nimmt er einen Verlauf".
P.S.: Bitte beachtet bei der Erstellung Ihrer Aufkleberdaten unsereSiebdruckrichtlinienfür Aufkleber.
